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Lesenswertes

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Muhammad (s) im Abendland

Geliebter Prophet - Muhammad hat viele westliche Denker fasziniert

von Dietrich Alexander


„Unvergleichliche Kombination von Welt und Religion“

Wer war der größte spirituelle Führer der Geschichte? Diese Frage versuchte Jules Masserman, amerikanischer Psychoanalytiker von der Universität Chicago, 1974 für das amerikanische "Time"-Magazin mit Hilfe von drei Kriterien zu beantworten: Der Kandidat muß für das Wohlsein der Geführten gesorgt haben, eine soziale Organisation bereitgestellt haben, in der sich seine Leute sicher fühlen können, und er muß seine Anhänger mit einem kompletten Glaubensentwurf versorgt haben. Masserman kam zu einem überraschenden Schluß: "Der vielleicht größte Führer aller Zeiten ist Muhammad gewesen, der diese drei Bedingungen alle erfüllt."

Mit dieser These reihte sich Masserman ein in die lange Reihe von Muhammads Verehrern im Westen - sie reicht von Johann Wolfgang Goethe bis George Bernhard Shaw. Auch Michael H. Hart zählt dazu. Der Astronom, Mathematiker, Rechtsanwalt und Schachmeister befand 1978 in seiner Rangliste der 100 einflußreichsten Persönlichkeiten der Geschichte: "Es ist die unvergleichliche Kombination von weltlichem und religiösem Einfluß, aufgrund dessen ich meine, daß es Muhammad zukommt, als die einflußreichste Person menschlicher Geschichte bezeichnet zu werden."

Was aber ist es, das den islamischen Propheten auch in der nichtislamischen Welt zu einem Vorbild, gleichsam zu einem Superstar der Postmoderne macht? Das Faszinierende an Muhammad war und ist bis heute wohl seine bare Menschlichkeit. Er zog über Jahrhunderte Forscher, Dichter und andere Intellektuelle in seinen Bann. Dabei haftete ihm nach allen Überlieferungen und einschlägigen Quellen nichts Göttliches, weder etwas Mystisches noch Wundersames an. Sein Leben verläuft in weiten Teilen unspektakulär. Muhammad, der islamische Prophet und Religionsstifter, wird 570 unserer Zeitrechnung geboren in die Familie der Banu Haschim, einem unbedeutenden Zweig des mächtigen Herrscherstamms der Kuraisch. Sein Vater Abdallah stirbt vor seiner Geburt, seine Mutter Amina, als er sechs Jahre alt ist. Muhammad wächst als Waisenkind auf, nicht als Wunderknabe.

Sein Erweckungserlebnis, die Herabsendung der Heiligen Schrift der Moslems, des Koran, hebt ihn schließlich um das Jahr 610 heraus aus der indifferenten Masse der Polytheisten und Götzenanbeter auf der Arabischen Halbinsel des 7. Jahrhunderts. Der Prophet mußte in seinem Umfeld sehr irdische Eigenschaften besitzen, um sich Respekt zu verschaffen. Er war erfolgreicher Kaufmann, Feldherr, Diplomat und Politiker in einem. Diese Attribute erst machten ihn zu einem einflußreichen Mann, dessen Heilslehre zu folgen für seine ersten Anhänger kein Risiko mehr barg, sondern Schutz.

„Stille und großartige Seele“

Als er 632 stirbt, hinterläßt er seiner Gemeinde eine simple Pflichtenlehre, eine totale und konkrete Ordnung aller Lebensbereiche. Er übergibt einen politisch und militärisch gefestigten theokratischen Staat, der gerade beginnt, seinen Siegeszug westwärts bis Marokko und ostwärts bis Indonesien anzutreten. Muhammad pflanzte seinen Anhängern das Gefühl moralischer Überlegenheit so tief ein, daß seine Heilslehre zu Weltgeltung gelangte. Er selbst aber blieb im Hintergrund. Man muß sich Muhammad Leben, sein Schaffen und seine Vision der vollkommenen Gottergebenheit vergegenwärtigen, um zu begreifen, warum auch viele westliche Intellektuelle zu seinen Bewunderern zählen. Gerade seine in den Schriftquellen tradierte Schlichtheit, seine über alle Maßen ausgeprägte Bodenständigkeit und sein dabei hoch entwickelter Realitätssinn gepaart mit großem Machtinstinkt verklären den Propheten zuweilen zu einer Mischung aus Machiavelli, Clausewitz und Bismarck.

Thomas Carlyle, schottischer Historiker und Essayist, schrieb in "Der Held als Prophet", Mohammed sei eine "stille, großartige Seele" gewesen, die sich "nicht helfen konnte, einfach aufrichtig zu sein". Der Schriftsteller Sir George Bernhard Shaw verzeichnete über Muhammad: "Ich habe ihn studiert, diesen wunderbaren Mann, und meiner Meinung nach war dieser weit von einem Antichristen entfernt. Man kann nicht umhin, ihn den Retter der Menschheit zu nennen." Shaw fügte 1936 in "Der wahre Islam" dunkel prophezeiend hinzu: "Wenn irgendeine Religion die Chance hat, über England, über Europa zu herrschen in den kommenden 100 Jahren, dann ist es der Islam."

„Es war nicht das Schwert“

Die britischen Historiker Edward Gibbon und Simon Oakley schrieben in ihrer "History of the Saracen Empire" (London, 1870): "Muhammad errang seinen großen Lebenserfolg schlicht durch moralische Kraft." Nicht die Verkündung, sondern die Nachhaltigkeit seiner Glaubenslehre sei so außerordentlich erstaunlich. Mahatma Gandhi kam 1924 zu der Erkenntnis: "Es war nicht das Schwert, das dem Islam seinen Platz in der Geschichte beschert hat. Es war die rigide Einfachheit, die absolute Bescheidenheit des Propheten Muhammad. Es war seine peinlich genaue Beachtung von Versprechen, die intensive Hingabe zu Freunden und Anhängern, seine Furchtlosigkeit und sein fester Glaube an Gott und seine eigene Mission."
Schon als 23jähriger pries Johann Wolfgang von Goethe den Propheten Muhammad. Die Faszination des Islam und seines Begründers ließ den Dichter sein ganzes Leben nicht mehr los. Noch der 70jährige Goethe bekennt in aller Öffentlichkeit, daß er sich mit dem Gedanken trage, "ehrfurchtsvoll jene heilige Nacht zu feiern, wo der Koran vollständig dem Propheten von obenher gebracht ward". Er setzte dem Islam mit seinem "West-östlichen Divan" ein literarisches Denkmal. Eine von ihm selbst verfaßte Ankündigung dieses Werkes enthält gar den erstaunlichen Satz, der Verfasser des Buches lehne "den Verdacht nicht ab, daß er selbst ein Muselmann sei".

Yusuf Islam, der Mann, der Cat Stevens war und mit Songs wie "Moonshadow", "Morning has broken" oder "Wild World" ganze Teenagergenerationen betörte, trat mit knapp 30 Jahren 1978 zum Islam über und ist seitdem einer seiner bekanntesten Botschafter. Malcolm Little alias Malcom X geriet nach einer kleinkriminellen Vergangenheit 1948 im Gefängnis mit dem Islam und der Organisation Nation of Islam in Berührung, der er 1949 beitrat. Als Autodidakt bildete er sich weiter, vor allem in den Bereichen Philosophie und Geschichte. Durch Debatten im Gefängnis schulte er seine Rhetorik und avancierte zum Führer schwarzer Moslems in den USA.

Cassius Marcellus Clay sollte als Muhammad Ali seine größten Erfolge feiern. Mit 22 Jahren, nach seinem sensationell gewonnenen Weltmeisterschaftskampf gegen Sonny Liston, legte er seinen "Sklavennamen" ab und konvertierte zum Islam, beeinflußt von den "Black Muslims" der Schwarzenführer Elijah Muhammad und Malcolm X.

„Ich bin am Ziel.“

Zwischen 95 000 und 110 000 gebürtige Deutsche bekennen sich inzwischen zum Islam. Der Zentralrat der Moslems in Deutschland hat Ayyub Axel Köhler, geboren 1938 in Stettin und Moslem seit 1963, zum Nachfolger von Nadeem Elyas als neuen Vorsitzenden gewählt. Der Jurist und Publizist Abu Bakr Andreas Rieger gibt die "Islamische Zeitung" heraus und ist Vorsitzender der Muslim Lawyers. Der 1946 in Chemnitz als Paul-Gerhard Hübsch geborene ehemalige Aktivist der Kommune 1 in Berlin trat 1969 zum Islam über, nennt sich seitdem Hadayatullah Hübsch und ist heute Schriftsteller, Publizist ...

Der bekannteste deutsche Konvertit aber ist wohl Murad Wilfried Hofmann, eigentlich Wilfried Hofmann, geboren 1931 in Aschaffenburg. Er ist Jurist und Diplomat, Autor von Sachbüchern zum Thema Islam und Bearbeiter einer Koranübersetzung.
Von 1961 bis 1994 war Hofmann im Diplomatischen Dienst, zuletzt als Botschafter in Algier und Rabat. Am 25. September 1980 notiert er: "Seit heute bin ich Moslem. Mein gewählter islamischer Name lautet Murad Ferid. Ich bin am Ziel."

Artikel erschienen am 11. Februar 2006 auf WELT.de.

Quelle: islam.de

Äusserungen über den Propheten Muhammad (s)

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[item title="A. de Lamertine, Histoire de la Turquie, Paris 1854, Voll.II, S. 276-277"]
Wenn die Bedeutung des Zieles, die Kleinheit der Mittel und die überraschenden Ergebnisse die drei Kriterien eines menschlichen Genies sind - wer könnte es wagen, irgend einen großen Mann in der modernen Geschichte mit Muhammad zu vergleichen? Die meisten berühmten Männer schufen Waffen, Gesetze oder Reiche. Sie gründeten, wenn überhaupt, nichts mehr als materielle Macht, die meistens vor ihren Augen zerfiel. Dieser Mann (Muhammad) dagegen erschütterte nicht nur Armeen, Gesetzgebungen, Reiche, Völker und Dynastien, sondern Millionen Menschen in einem Drittel der damals bewohnten Welt; und mehr als das, er erschütterte die Altäre, die Götter, die Religionen, die Vorstellungen, Glauben und Seelen.... Seine Nachsicht nach dem Sieg, sein Streben, das völlig einer Idee gewidmet war und in keiner Weise sich um ein Reich bemühte; seine ständigen Gebete, seine tiefsinnigen Gespräche mit Gott, sein Tod und sein triumphaler Erfolg nach dem Tod, all dies zeugt nicht von einem Schwindler, sondern von einer standhaften inneren Gewissheit, die ihm die Kraft gab, einen Glaubenssatz wiederherzustellen. Dieser Glaubenssatz war zweifach: die Einheit und die Unstofflichkeit Gottes; das erste sagt uns, was Gott ist und das zweite sagt uns, was Gott nicht ist (nichts ist ihm ähnlich); das eine stürzt falsche Götter mit dem Schwert, das andere beginnt eine Idee mit Wörtern.

Ein Philosoph, Redner, Vorkämpfer, Gesetzgeber, Krieger, Bezwinger von Idee, Wiederhersteller von rationalen Dogmen und einer Verehrung ohne Bildnisse; der Gründer von zwanzig weltlichen Reichen und einem geistigen Reich: das ist Muhammad. (Dies ist die Art und Weise der Beschreibung von Muhammad (a.s.s) durch solche, die eine irdisch begründete Erklärung für die einmalige Erscheinung in der Geschichte der Menschheit suchen. Wir Muslime aber sind der festen Überzeugung, dass die Persönlichkeit und Leistung Muhammads (a.s.s.) nur dadurch zu begründen ist, dass er der Prophet und Gesandte Gottes ist! A.d.R)

Was alle Maßstäbe, mit denen menschliche Größe gemessen werden kann, betrifft, so können wir genauso gut fragen: gibt es einen größeren Menschen als ihn?  
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[item title="Edward Gibbon und Simon Ocklay, History of the Saracen Empire, Londen 1870, S.54"]
Nicht die Verbreitung seiner Religion, sondern ihre Dauer verdient unsere Bewunderung; derselbe reine und vollendete Eindruck, den er in Mekka und Medina tief einprägte, ist bewahrt worden trotz Umwälzungen in zwölf Jahrhunderten durch indische, afrikanische und türkische Bekehrte des Qur'an... Die Mahometaner (Muslime!) haben einheitlich der Versuchung der Einschränkung des Gegenstandes ihres Glaubens auf dem Niveau der Sinne und Vorstellungen des Menschen widerstanden. 'Ich glaube an Einen Gott und Mahomet ist der Gesandte Gottes' (Ich bezeuge, dass es nichts gibt, was der Anbetung würdig wäre außer dem Einen Einzigen Gott, und dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist" A.d.R.), ist das einfache und unveränderliche Glaubensbekenntnis des Islam.

Die gedankliche Vorstellung der Gottheit wurde niemals entwürdigt durch irgendein sichtbares Götzenbild; die Ehrungen des Propheten überschritten niemals das Maß der menschlichen Vorzüglichkeit; und seine lebendigen Vorschriften hielten die Dankbarkeit seiner Anhänger innerhalb der Grenzen der Vernunft und der Religion.  
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[item title="Bosworth Smith, Mohammad and Mohammadanism, London 1874, S.92"]
Er war Kaiser und Papst in einem: aber er war ein Papst ohne Anmaßung, ein Kaiser ohne die Legionen: ohne ein stehendes Heer, ohne Leibwache, ohne einen Palast und ohne ein festes Staatseinkommen; wenn irgendein Mann das Recht zu sagen hätte, dass er von Gottes Gnaden regierte, dann war es Muhammad, weil er die ganze Macht ohne ihre Instrumente und ohne ihre Stütze besaß.  
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[item title="Annie Besant, The Life and Teaching of Muhammad, Madras 1932, S.4"]
Es ist für keinen, der das Leben und die Stellung des berühmten Propheten von Arabien studiert und weiß, wie er lehrte und lebte, möglich, etwas anderes außer Verehrung für jeden großen Propheten, einen der großen Gesandten Gottes zu empfinden. Und obwohl vieles, was ich in Worte fasse, vielen bekannt ist, fühle ich doch selbst immer, wenn ich es lese, einen neuen Weg der Bewunderung, ein neues Gefühl der Verehrung für jeden großen arabischen Lehrer.  
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[item title="W. Montgomery Watt, Muhammad at Mecca, Oxfort 1953, S.52"]
Seine Bereitschaft, für seinen Glauben Verfolgung zu erdulden, der hohe moralische Charakter der Menschen, die an ihn glaubten und auf ihn als ein Leitpfad blickten, und die Größe seines vollendeten Werkes - all dies beweist seine fundamentale Rechtschaffenheit. Die Vermutung, dass er ein Schwindler sei, verursacht mehr Probleme, als sie zu lösen. Darüber hinaus wurde keine der großen Persönlichkeiten der Geschichte so dürftig im Abendland gewürdigt wie Muhammad.  
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[item title="J.A.Michener, Islam, the Misunderstood Religion, in the Readers's Digest (U.S.-Ausgabe), Mai 1955, S.68-70"]
Muhammad, der inspirierte Mann, der den Islam gründete, wurde etwa 570 n. Chr. in einem götzenabetenden arabischen Stamm geboren. Verwaist als Kind, war er stets besonders besorgt um die Armen und Bedürftigen. Mit zwanzig war er schon ein erfolgreicher Geschäftsmann, und bald wurde er Leiter einer Kamelkarawane für eine reiche Witwe. Als er sein fünfundzwanzigstes Lebensjahr erreichte, schlug sie ihm eine Heirat vor, da sie seine Vortrefflichkeit erkannte. Trotz des Altersunterschieds, sie war fünfzehn Jahre älter als er, heiratete er sie und sie blieb, solange sie am Leben war, seine einzige Frau. Wie den größeren Propheten vor ihm, kam ihm nicht (eines Tages) in den Sinn, in Anbetracht seiner Unzulänglichkeit als Vermittler von Gottes Wort zu fungieren. Der Engel befahl aber: "Lies". So weit wir wissen, konnte Muhammad weder lesen noch schreiben, aber er fing an, die inspirierten Wörter, die bald einen großen Teil der Erde umwälzen sollten, zu diktieren: "Es gibt nur einen Gott". Muhammad war in allen Dingen äußerst sachlich.

Als sein geliebter Sohn Ibrahim starb, fand eine Sonnenfinsternis statt, und es entstanden schnell Gerüchte über eine Beileidsbezeugung Gottes. Es wurde berichtet, dass Muhammad daraufhin sich folgendermaßen äußerte: 'Die Sonne und der Mond sind wahrlich zwei von den Wunderzeichen Gottes. Ihre Finsternis finden nicht wegen des Todes von irgend jemandem oder seines Lebens statt, wenn ihr so etwas seht, dann gedenkt Gottes!'

[Als sein (Muhammads) Tod erkannt wurde und diese Nachricht die Muslime erschütterte, glaubte Umar, einer seiner Gefährten nicht, dass er tot war und hielt die Nachricht für eine Behauptung, die nicht stimme.] Der Mann, der die administrative Führung nach dem Propheten übernehmen sollte (Abu Bakr), macht mit einer der edelsten Reden der religiösen Geschichte diesem Durcheinander ein Ende: "O ihr Menschen " Wenn jemand Muhammad anbetet, Muhammad ist tot! Wenn jemand Allah anbetet, Allah lebt und wird nie sterben!" (in eckigen Klammern sind die historisch-wissenschaftlich gesicherten Zitate wiedergegeben statt der freien und manchmal ungenauen Übersetzungen des Autors).  
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[item title="M.H.Hart, The 100: A. Ranking of the Most Influential Person in History, New York: Hart Publishing Company, Inc. 1978, S.33"]
Meine Wahl von Muhammad für die Anführung der Liste der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt könnte manche Leser überraschen und andere könnten sie in Frage stellen, aber im höchsten Grade sowohl in der religiösen als auch in der weltlichen Richtung war er erfolgreich.  
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  Lesen Sie auch: Die Sira (Biographie) des Propheten Muhammad (s) in 26 Teilen...

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